Eltern-Kind-Gruppe - Feuerwehr Reisbach

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Eltern-Kind-Gruppe

Aktuelles > 2018 > Juni 2018
Quelle Text: Dingolfinger Anzeiger 30.06.2018, Bergbauer
Quelle Bilder: Bergbauer
Die Feu­er­wehr ken­nen­ge­lernt
Die Eltern-Kind-Gruppe unter der Leitung von Marianne Petrat war am Montag zu Besuch bei der Feuerwehr. Dort wurden Groß und Klein von Peter Jobst, Josef Meier, Rudi Madinger, Tobias Kutsche und Günter Petrat schon erwartet. Im Feuerwehrhaus lagen bereits die verschiedensten Ausrüstungsgegenstände bereit und die Kinder und ihre Mamas waren schon gespannt, was es damit auf sich hat. Nun erklärten die Feuerwehrler, wie sich ein ganz normaler Mann langsam in einen Atemschutzgeräteträger „verwandelt“. Dazu erklärte sich ein Papa gerne bereit, die Ausrüstung anzulegen, da er selbst in der Feuerwehr Mitglied ist. Die Kinder durften die Schutzkleidung anfassen, den Helm aufsetzen, sogar die Atemschutzmaske trauten sich einige zu probieren. Ganz langsam verschwanden auch der Respekt und die Angst vor diesen neuen Dingen. Schließlich war der ganze Feuerwehrmann eingekleidet und wurde mit den nötigen Ausrüstungsgegenständen ausgestattet, wie feuerfeste Handschuhe, Flammschutzhaube, Hammer, Taschenlampe, Funkmelder und noch einiges mehr. Sodann schulterte er die Sauerstoffflasche und wurde an die Maske angeschlossen. So stand er dann vollständig gekleidet vor den Kindern. Mit dieser Ausrüstung hat er circa 26 Kilo Gewicht bei einem Einsatz zu tragen. Viel erfuhren die Besucher auch über den Ablauf eines Einsatzes, welche zusätzlichen Ausrüstungsgegenstände im Ernstfall erforderlich sind und welche verschiedenen Ausbildungen dafür zu durchlaufen sind. Die Mamas stellten viele Fragen und diese konnten, dank der großen Erfahrung, von den Mitgliedern souverän beantwortet werden. Zum Abschluss durften die Kinder mit der Kübelspritze noch einen „Brand“ an einem kleinen Holzhäuschen löschen, ehe sie mit dem Mannschaftswagen, unterstützt mit Blaulicht und Sirene, noch eine Runde auf dem Hof drehten. So ging schließlich ein interessanter Vormittag, an dem ein klein bisschen Scheu genommen werden konnte, zu Ende. Mit einem kleinen Präsent bedankte sich die Besuchergruppe hierfür.

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