Jahreshauptversammlung 2018 - Feuerwehr Reisbach

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Jahreshauptversammlung 2018

Aktuelles > 2018 > März 2018
Quelle Text: Dingolfinger Anzeiger 20.03.2018 Monika Bergbauer
Quelle Bild: Monika Ebnet
Ak­tiv in al­len Be­rei­chen
Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Reis­bach
Etliche Redner informierten umfangreich über die Feuerwehr Reisbach.
An zahlreiche Mitglieder konnte die Ehrenamtskarte verliehen werden.
Gleich mehrere „Projekte“ stehen bei der Feuerwehr zur Umsetzung an. Zum einen möchte man 2020 das 150-jährige Bestehen groß feiern. Zum anderen erhält die Stützpunktwehr im Rahmen der Realisierung der Feuerwehrbedarfsplanung in etwa 2021 ein neues HLF 20. Und um die Zukunft zu sichern, setzt man auf Nachwuchs.
Umfangreiche Rechenschaftsberichte legten bei der Jahreshauptversammlung Zeugnis davon ab, dass die Feuerwehr von großer Rührigkeit geprägt ist. Dazu begrüßte einleitend Erster Vorstand Michael Steiger die Mitglieder am Sonntag im Schlappinger Hof. Im Besonderen benannte er Ersten Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner, Altbürgermeister Sepp Steinberger, Ehrenkommandanten Rudi Kellner, Kreisbrandinspektor Hans Maier, Kreisbrandmeister Karl Glück, Ehrenkreisbrandmeister Franz Haslbeck, Ehrenmitglied Harald Grad und die Vereinsvertreter. Schweigend gedachte man der verstorbenen Mitglieder, namentlich Ehrenmitglied Franz Haser und Georg Maderstorfer, ehe Schriftführer Georg Kerscher im Detail Rückschau hielt. 192 Mitglieder zählt die Wehr, die sich vielfältig repräsentierte.
Einen erfreulichen Bericht konnte Kassier Thomas Prinz geben. Obwohl viel in Ausrüstung investiert wurde, wurden Rücklagen für geplante Vorhaben aufgebaut. Alfons Köppl prüfte mit Harald Grad die Bücher und bescheinigte eine übersichtliche und korrekte Führung, so dass die Versammlung die Vorstandschaft einstimmig entlastete.
Der Stand der aktiven Mitglieder beträgt inklusive Jugendgruppe 63, so berichtete Erster Kommandant Andreas Beyer. 17 Zugübungen oder Ausbildungen, zwei UVV-Unterweisungen, zwei Ausbildungen in Erster Hilfe, eine Abschnittsübung und eine Evakuierungs- und Einsatzübung wurden abgewickelt. Etliche Aktive besuchten die Feuerwehrschule und Lehrgänge.
Insgesamt wurde die Feuerwehr Reisbach zu 56 Einsätzen gerufen, darunter zehn Brände. Dabei wurden 561 Stunden geleistet. Heuer steht wieder die Leistungsprüfung an. Mittlerweile liegt das Ergebnis des Feuerwehrbedarfsplanes vor, wobei es auch für Reisbach Veränderungen geben wird. Man wird mit dem HLF 20 ein neues Fahrzeug bekommen. Um die Schlauchpflege zu zentralisieren, wurden bereits erste Gespräche geführt. Begrüßen konnte er die Einführung der Kinderfeuerwehr, muss doch der Nachwuchs an die Feuerwehr herangeführt werden. Die Entwicklung bleibt abzuwarten. Positiv verlief der Tag der offenen Tür, der nun alle zwei Jahre geplant ist. Dann durfte er gemeinsam mit Vorstand und Bürgermeister die Ehrenamtskarten an die Feuerwehrkameraden überreichen, ehe Jugendwart Simon Petrat seinen Bericht gab.
Mit 14 Feuerwehranwärtern, davon acht Neuzugänge, ist die Feuerwehr Reisbach überdurchschnittlich stark, wie er nicht ohne Stolz heraus stellte. Es wurde fleißig geübt. Zehn Mitglieder absolvierten den Wissenstest. Hinzu kommen weitere Ereignisse. Am Samstag, 14. Juli, wird ein Jugendfeuerwehrtag durchgeführt und im September ist Kreisfeuerwehrjugendtag, wofür man ab Mitte Juni üben wird.
Simon Petrat trat zum Jahreswechsel als Beisitzer zurück, da er in seiner Funktion als Jugendwart der Vorstandschaft ohnehin angehört. Die 17 „Knirpse“, die der im Oktober gegründeten Kinderfeuerwehr angehören, erlebten in ihren monatlichen Gruppenstunden ein abwechslungs- und lehrreiches Programm, das die beiden Leiterinnen Verena Hein und Sabine Prinz gestalteten.
Atemschutzleiter Thomas Prinz zeigte auf, wie sich die 25 Atemschutzgeräteträger aus- und weiterbildeten. Dazu gehören auch sieben Termine in der Atemschutzübungsanlage in Dingolfing. Bei Einsätzen war die Gruppe mehrmals gefordert und rückte bei Bränden aus. Insbesondere verwies er auf die Anschaffung der neuen Atemschutzmasken. Der Fachdienstleiter ABC Siegfried Hauschild berichtete unter anderem von Veränderungen. Er verabschiedete seinen Stellvertreter Peter Jobst mit einer Aufmerksamkeit. Dessen Nachfolge tritt Patrick Hauschild an, der sich auch überörtlich auf diese neue Aufgabe vorbereitet. Das abgelaufene Jahr verlief in Sachen Ausbildung für die zwölf ehrenamtlichen ABC-Helfer in geregelten Bahnen. Unter der Leitung des Bürgermeisters wurde somit ein neuer Beisitzer aus den Reihen der aktiven Mannschaft gewählt, die sich einstimmig für Rudi Madinger junior aussprachen. Auch die beiden bisherigen Kassenprüfer wurden von der Versammlung einstimmig bestätigt.
Rudi Madinger junior ist neuer Beisitzer und Vertreter der Aktiven. Kommandanten und Vorstände gratulierten.
Sodann gab Festausschussvorsitzender Peter Jobst Informationen über den Planungsstand zum Gründungsfest bekannt, das vom 17. bis 19. Juli 2020 gefeiert wird. Das Programm sieht am Freitag eine Disco in einer Halle in Niederreisbach vor. Am Samstag soll ein Ehrenabend im Schlappinger Hof stattfinden. Der Festtag am Sonntag wird beim Volksfestplatz abgewickelt mit Einholen der Vereine, Kirchenzug, Festgottesdienst im Pfarrhof und Festzug. Für Samstag, 31. März, ist eine Infoveranstaltung für Festdamen und Festmädchen im Feuerwehrgerätehaus angesetzt, Beginn 16 Uhr. Wer Interesse hat, hier mitzuwirken, ist willkommen. Für die Erstellung der Festschrift bräuchte man noch Unterstützung.
Kreisbrandmeister Karl Glück stellte heraus, dass es doch beeindruckend sei, was sich innerhalb eines Jahres alles ereigne. Damit man die Einsätze qualifiziert arbeiten könne, sei es wichtig, zu üben. Er werde ab 1. April nicht mehr als Kreisbrandmeister im Amt sein, nachdem er das Ziel verfolge, dass sich die Führungsmannschaft im Landkreis etwas verjünge. Seine Nachfolge trete Helmut Huber aus Poxau an. Der Schritt fiel ihm nicht leicht und wurde reiflich überlegt. Erster Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner stellte fest, dass Karl Glück damit Größe zeige. Er dankte im Namen aller für seinen Einsatz. Ihm lagen stets alle Wehren, für die er zuständig war, am Herzen. Dies geschah alles ehrenamtlich. Es gelte, die Wehren so schlagkräftig zu erhalten, wie sie sich jetzt präsentieren. Es sei professionell, was hier ablaufe. Gerade Reisbach habe in zentraler Lage einen besondern Stellenwert. Auch ging er ein wenig näher auf die Feuerwehrbedarfsplanung ein.
Mit einer Terminvorschau und einem umfangreichen Dank schloss der Vorstand die Versammlung, ehe das gemeinsame Essen gereicht wurde.
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